Steinelemente im Garten: Kies, Mauern, Wegplatten und mehr

Geschmackvolle Steinelemente werten jeden Ziergarten auf und leisten auch im Nutzgarten praktische Dienste. Natursteine sind langlebig und gewinnen im Laufe der Zeit zunehmend an Charakter. Vom gewundenen Kiesweg bis zur stolzen Natursteinmauer stehen Ihnen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten mit Steinelementen offen.

Praktische Terrassen und Wege

Eine gemütliche Terrasse ist der ideale Ort, um im eigenen Garten zu entspannen, zu frühstücken oder zu grillen. Terrassen können aus den unterschiedlichsten Materialien gebaut werden. Wichtig ist, dass die Baustoffe wetterfest sind und einen ebenen Untergrund herstellen. Deshalb sind Steine für diese Aufgabe ideal.

Rutschfeste Terrassenplatten sind größer als herkömmliche Pflastersteine. Letztere eigenen sich jedoch ebenfalls für Terrassen und können bei weiteren Pflasterarbeiten wie Wegen ebenso zum Einsatz kommen. Als Sichtschutz für die Terrasse dienen zum Beispiel Hecken, aber auch Steinmauern oder Gabionen. Gabionen sind Drahtkörbe, die mit Schotter oder anderem Gestein gefüllt sind und sich derzeit großer Beliebtheit erfreuen.

Klassische Stein- und Naturgärten

Steingärten sind keine Kiesgärten, sondern beinhalten wunderschöne Pflanzen, die oft aus der Gebirgswelt stammen. Neben ästhetischen Mauern und Terrassenstufen können kleine Findlinge im Steingarten zum Einsatz kommen. Diese Art von Gärten folgt in Europa einer langen Tradition. Schon im 18. Jahrhundert waren Steingärten bekannt. Zudem weisen einige mittelalterliche Klostergärten Ähnlichkeiten zu den heutigen Steingärten auf.

Ausgewählte Gestaltungselemente aus Stein sehen im Garten nicht nur gut aus, sondern können auch ökologisch bedeutsam sein. Wenn sich im Naturgarten ein Hang befindet, kann dieser mit einer Trockenmauer befestigt werden. Zwischen den Steinen finden Eidechsen und Insekten einen sicheren Unterschlupf.

Auch andere Befestigungen und Mauern können diesen Zweck erfüllen, wenn beim Bau kleine Lücken und Hohlräume entstehen. Beispielsweise lassen sich Natursteine zum Anlegen eines dauerhaften Hochbeets verwenden. Wenn im Garten ausreichend Platz vorhanden ist, kommt auch ein geschickt angelegter Steinhaufen oder eine kleine Pyramide infrage, um im Garten neue ökologische Nischen zu eröffnen.

Zengärten und andere Steinparadiese

Die prachtvollen Zengärten stammen ursprünglich aus Japan. Sie zeichnen sich durch harmonische Flächen aus, die mit Kies bedeckt sind. Viele Menschen empfinden diese Gärten als beruhigend. In manchen japanisch angehauchten Gärten gibt es kleinere Kiesflächen, wohingegen in anderen Gärten größere Bereiche mit Kies bedeckt sind.

In Zengärten und ähnlichen Gärten erhalten die ausgewählten Pflanzen, die zwischen dem Kies wachsen, eine besondere Aufmerksamkeit. Als Ergänzung eignen sich Teiche und Brunnen. Wenn es kein authentischer Zengarten sein muss, können Sie alternativ Zierschotter oder Splitt verwenden.

Möchten Sie Ihren eigenen Garten durch besondere Steinelemente aufwerten oder einen Kiesgarten anlegen? Lassen Sie sich von uns zu den verschiedenen Möglichkeiten beraten!